Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Wechselständig, eiförmig bis lanzettlich, 4–12 cm lang, ganzrandig.
- Blüten: Meist einzeln in den Blattachseln, 5 weiße bis grünliche Kronblätter, hängend oder aufrecht.
- Früchte: Vielgestaltige Beeren (Schoten), hohl, reifen meist von Grün nach Rot, Gelb oder Orange ab.
Pflege
Regelmäßig und durchdringend gießen
Stickstoffbetont für das vegetative Wachstum. Regelmäßig düngen, da Paprika Starkzehrer sind.
Bananenschalen-Dünger:Zerkleinerte, getrocknete Bananenschalen in die oberste Erdschicht einarbeiten oder als Tee aufgießen. Fördert die Fruchtbildung auf natürliche Weise.- Königsblüte: Die erste Blüte in der ersten Hauptgabelung ausbrechen, um das vegetative Wachstum und den weiteren Ertrag zu fördern.
- Ausgeizen: Bei großfrüchtigen Sorten überzählige Seitentriebe entfernen, um die Kraft in die Hauptfrüchte zu leiten.
- Ernte: Früchte stets mit einer Schere oder einem Messer abschneiden, um die brüchigen Triebe nicht zu beschädigen.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Gemäß ASPCA nicht systemisch giftig, aber Capsaicin führt zu Magen-Darm-Reizungen.
Menschen: Früchte sind essbar, aber das enthaltene Capsaicin kann bei scharfen Sorten Haut- und Augenreizungen verursachen.
Verwendung & Kultur
Kultur: In der westlichen Küche unverzichtbar, von milden Gemüsepaprika bis zu feurigen Chilis; oft Symbol für Schärfe, Temperament und den Süden.
Verwendung: Kulinarisch als Gemüse, Gewürz (Paprikapulver) oder Sauce; medizinisch wird Capsaicin in Wärmepflastern gegen Muskelschmerzen eingesetzt.
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