Standort & Bedürfnisse
Merkmale
- Blätter: Unterbrochen unpaarig gefiedert, drüsig behaart, verströmen bei Berührung einen intensiven, typischen Geruch.
- Blüten: Gelb, in Wickeln angeordnet, meist 5- bis 6-zählig, mit radförmiger Krone und auffälligen Staubblättern.
- Früchte: Fleischige Beeren, im reifen Zustand meist rot, gelb oder orange, in vielfältigen Formen und Größen.
- Spross: Krautig, oft kriechend oder kletternd, dicht mit Drüsenhaaren besetzt.
Pflege
Täglich bis alle 2 Tage, je nach Witterung
Bei Pflanzung Grunddüngung. Starkzehrer; kaliumbetonten Dünger verwenden, um die Fruchtbildung zu unterstützen.
Bananenschalen-Kaffeesatz-Dünger:Getrocknete Bananenschalen zerkleinern und mit Kaffeesatz mischen. Leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten. Fördert Fruchtbildung und gesundes Blattwachstum.- Ausgeizen: Seitentriebe in den Blattachseln regelmäßig ausbrechen (besonders bei Stabtomaten), um die Kraft in den Haupttrieb und die Früchte zu leiten.
- Entblättern: Unterste, bodennahe Blätter entfernen, um die Belüftung zu verbessern und Pilzkrankheiten vorzubeugen.
- Kappen: Ende August die Triebspitze kappen, damit die bereits gebildeten Früchte vor dem Frost ausreifen können.
Giftigkeit
Hinweis: Diese Pflanze kann giftig sein.
Haustiere: Grüne Pflanzenteile sind giftig (gemäß ASPCA). Reife Früchte sind unbedenklich.
Menschen: Grüne Pflanzenteile (Blätter, Stängel, unreife Früchte) enthalten Solanin und sind leicht giftig. Reife Früchte sind essbar und völlig ungiftig.
Verwendung & Kultur
Kultur: In Europa anfangs als Zierpflanze und "Liebesapfel" (Pomodoro) bekannt, ist sie heute ein unverzichtbarer Grundpfeiler der mediterranen und westlichen Küche.
Verwendung: Kulinarisch äußerst vielseitig (roh, gekocht, als Sauce, Ketchup); reich an Vitamin C und Lycopin.
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